TARGETs Mobile Krankenstation
Die Mobile Krankenstation ist TARGETs erstes Großprojekt.
Es ist der Dank an das Volk der Afar, weil es als Erstes die
Weibliche Genitalverstümmelung zur Sünde erklärt
und dies im Stammesgesetz verankert hat.
Eine Mobile Krankenstation für die Menschen in der Wüste.
Dorthin, wo es keinen Arzt gibt. Wo es heiß ist - bis
über 50 Grad. Wo Luxus bedeutet, satt zu werden.
Mobile Krankenstation deshalb, weil die meisten Afar keinen festen
Wohnsitz haben. Die 1,6 Millionen Afar sind überwiegend
Nomaden; man muss ihnen nachfahren. Ihr Land ist groß:
800 Kilometer von Nord nach Süd, deshalb ist eine fest
gebaute Station weniger hilfreich als eine fahrende.
Unsere Einsatzfahrzeuge:
Der Unimog, eine Spende von DaimlerChrysler, ein Toyota-Geländewagen
und Zelte stellen die Basis dar.
Das Einsatzgebiet:
Die Danakil-Wüste im Afarland, Ost-Äthiopien.
Das Team:
Zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern aus Äthiopien, eine Dolmetscherin. Sie müssen oft unter schwierigsten
Bedingungen mit einfachen Möglichkeiten helfen. Da sind
Erfahrung und Improvisation zusammen mit Zähigkeit und
einem großen, humorvollen Herz die wichtigste Ausrüstung.
Die Aufgabe:
Hilfe leisten für die betroffenen Mädchen und Frauen.
Aufklärung zu betreiben über die schädlichen
Folgen der Verstümmelung. Es wird jeder nach den gegebenen
Möglichkeiten behandelt - Kinder, Frauen, Männer.
Gesundheitsvorsorge, Lehre von Hygiene, selbst der Umgang
mit Seife muss gezeigt werden.
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