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Grundlegende Informationen zur mobilen Krankenstation

 

Die mobile Krankenstation ist TARGETs erstes medizinisches Hilfsprojekt. Es ist der Dank an das Volk der Afar, die als erstes Volk die Weibliche Genitalverstümmelung zur Sünde erklärt und dies im Stammesgesetz verankert hat. Die mobile Krankenstation ist oftmals die einzige medizinische Versorgung in der Wüste Äthiopiens für die dort lebenden Menschen. In ihrem täglichen Einsatz werden unsere Ärzte immer wieder mit den furchtbaren Folgen der Weiblichen Genitalverstümmelung konfrontiert. Unter extremen Bedingungen behandeln die ehrenamtlichen Ärzte und Krankenpfleger in der unwirklichen Steinwüste alle Krankheiten so gut wie möglich und betreiben Aufklärung über die katastrophalen Folgen der genitalen Verstümmelung. Im Afar-Gebiet ist traditionell die schlimmste Form, die „Pharaonische Verstümmelung“, weit verbreitet. Jede Geburt wird somit für die Frauen und ihre Babys zum tödlichen Risiko. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 50%.

 

Unsere Einsatzfahrzeuge:

Der Unimog, eine Spende von DaimlerChrysler, ein Toyota-Geländewagen und Zelte stellen die Basis dar. 

Das Einsatzgebiet:

Die Danakil-Wüste im Afarland, Ost-Äthiopien.

Das Team:

Zwei Ärzte, zwei Krankenschwestern aus Äthiopien und eine Dolmetscherin. Sie müssen oft unter schwierigsten Bedingungen mit einfachen Möglichkeiten helfen. Da sind Erfahrung und Improvisation zusammen mit Zähigkeit und einem großen, humorvollen Herz die wichtigste Ausrüstung.

Die Aufgabe:

Hilfe leisten für die betroffenen Mädchen und Frauen. Aufklärung betreiben über die schädlichen Folgen der Verstümmelung. Es wird jeder nach den gegebenen Möglichkeiten behandelt - Kinder, Frauen, Männer. Gesundheitsvorsorge, Lehre von Hygiene, selbst der Umgang mit Seife muss gezeigt werden.