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Weitsicht-Preis

 

Der Weitsicht-Preis wurde 1997 vom Tibet-Reisenden und Begründer des Frankfurter „Weitsicht-Dia-Festivals“ Dieter Glogowski ins Leben gerufen. Der Preis wird alljährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Im Jahre 2001 wurde dieser Preis geteilt und zur Hälfte für Rüdiger Nehberg ausgelobt. Er erhielt ihn für sein fast zwei Jahrzehnte währendes, erfolgreiches Engagement gegen den drohenden Völkermord an den Yanomami-Indianern im Amazonas-Regenwald Brasiliens, verursacht durch eine Armee von Goldsuchern und den mangelnden Schutz seitens der Regierung.

Nepal-Experte Glogowski: “Es war Rüdiger, der mit immer neuen spektakulären Aktionen, sehr persönlichem Einsatz und hohem Risiko dieses Volk ins Bewusstsein der Welt rückte und Hilfe mobilisierte. Dass die Yanomami schließlich im Jahre 2000 einen akzeptablen Frieden erhielten, ist sehr wesentlich Rüdigers Verdienst.“

Das Preisgeld wurde verwendet für den Bau der TARGET-Krankenstation für die Waiapí-Indianer im nordöstlichen brasilianischen Regenwald.