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Unsere Arbeit für Indigene

Gesundheit, Bildung, Grenzschutz – das sind die Themen die wir für und mit Indigenen umsetzen.

 

Der Einsatz von TARGET-Gründer Rüdiger Nehberg für Menschen mit indigener Kultur und Lebensweise reicht bis in das Jahr 1980 zurück. Damals erfuhr er von der Unterdrückung der Yanomami – ein indigenes Volk im brasilianischen Regenwald, dessen Lebensraum von Goldsuchern zerstört wurde. Als Goldsucher getarnt sammelte er Beweise für das Unrecht, das den Yanomami widerfuhr. Und er lenkte die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema – unter anderem mit spektakulären Atlantik-Überquerungen.

 

Rüdiger und Annette bei den Waiapi-Seite

Rüdiger Nehberg als Goldsucher getarnt

 

Dieses Engagement begründet bis heute den Einsatz des von Rüdiger Nehberg und seiner Frau Annette gegründeten Vereins TARGET e. V. für die Gesundheit, Bildung, den Grenzschutz und damit den Schutz des ursprünglichen Lebensraums indigener Völker in Südamerika. Denn auch heute gibt es mächtige Einflüsse, etwa die der Agrarindustrie, deren Kampf um Anbauflächen eine große Gefahr für die Gebiete indigener Völker darstellt.

Diesen Menschen im Einsatz für den Erhalt ihrer Heimat zu helfen, ist das Vermächtnis von Rüdiger Nehberg und die Aufgabe, die Familie Roman, Sophie und Annette Nehberg mit TARGET Tag für Tag angehen. Das Paar hatte Sohn Roman und Tochter Sophie schon früh in den Sommerferien mit in den Amazonas-Dschungel genommen. Heute sind sie im Vorstand von TARGET e. V.

 

Roman, Sophie & Silvia Waiapi

Roman, Sophie und Silvia Waiãpi

Durch ein erweitertes Kooperationsabkommen, das TARGET mit dem brasilianischen Gesundheitsministerium hält, kann TARGET e. V. nunmehr offiziell bei allen indigenen Völkern Brasiliens aktiv werden. Im Vordergrund steht eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch den Bau und den Betrieb von Krankenstationen in den Schutzgebieten. Das Prinzip: TARGET e. V. baut und erhält Krankenstationen, das Gesundheitsministerium liefert Medikamente, Equipment und medizinisches Personal. Eine Kooperation, die das Leben der Indigenen vor Ort unterstützt.

 

Im Jahr 2002 bauten wir eine erste Krankenstation für das indigene Volk der Waiãpi. 2012 folgten eine kleine Urwaldklinik sowie 2019 eine weitere Krankenstation.

 

Seit 2019 setzen wir uns zudem für das indigene Volk der Guarani-Kaiowá ein.