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Projektbilanz: Zwölf Monate TARGET in Zahlen

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Projektbilanz: Zwölf Monate TARGET in Zahlen

 

Was haben wir in zwölf Monaten erreicht? Zwischen dem letzten und dem aktuellen Jahresbrief haben wir unsere Projekte ausgewertet und Bilanz gezogen. Die folgenden Zahlen geben einen Überblick über die Wirkung unserer Arbeit in Guinea-Bissau, Äthiopien und Brasilien.

 

Guinea-Bisaau

Guinea-Bissau: Aufklärung für ein Ende von Weiblicher Genitalverstümmelung

 

In Guinea-Bissau konzentriert sich TARGET auf langfristige Aufklärungsarbeit gegen Weibliche Genitalverstümmelung (FGM). In sechs Regionen des Landes (Bafatá, Gabu, Oio, Bissau, Quinara und Tombali) konnten unsere Teams Menschen direkt erreichen und damit öffentliche Diskussionen anstoßen.

 

In zwölf Monaten wurden 3.385 Radiospots für ein Ende von FGM ausgestrahlt. Zusätzlich klärten unsere Aufklärungsteams durch persönliche Besuche und Veranstaltungen 11.210 Menschen über FGM auf. Dabei wurden 72 Dörfer besucht. Zudem führten unsere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren 295 Veranstaltungen in ihren Heimatdörfern durch.

 

 

GHK

Äthiopien: Gynäkologie und Geburtshilfe in der Danakil-Wüste

 

In unserer Gynäkologie- und Geburtshilfeklinik in Äthiopien steht die medizinische Versorgung von Frauen und Neugeborenen im Mittelpunkt – unsere Patientinnen sind von Weiblicher Genitalverstümmelung betroffen und benötigen besondere Betreuung.

 

In zwölf Monaten wurden 380 Babys sicher geboren und 4.642 medizinische Behandlungen durchgeführt. Dazu zählen Schwangerschaftsvorsorge, Notfälle sowie Intensivbehandlungen von Neugeborenen. Ergänzend wurden 1.510 HIV-Tests durchgeführt.

 

Vor Ort arbeitet ein Team von 28 Mitarbeitenden, darunter medizinisches Fachpersonal, Ambulanzfahrer, Sicherheitskräfte, Reinigungspersonal, Küchenpersonal sowie Mitarbeitende für Finanzen und Projektorganisation. Sie sorgen rund um die Uhr für die Mädchen und Frauen, Mütter und Babys und einen sicheren Klinikbetrieb.

 

 

Untersuchung Indigen

Brasilien: Gesundheitsversorgung für indigene Völker

 

In Brasilien bauen wir Krankenstationen für indigene Gemeinschaften im Amazonasgebiet. Die medizinische Versorgung erfolgt in abgelegenen Regionen mitten im Urwald.

 

In zwölf Monaten wurden in unseren Krankenstationen insgesamt 53.540 Behandlungen durchgeführt.

 

Die medizinische Versorgung umfasste insbesondere die Bereiche Allgemeinmedizin, Pädiatrie, Zahnmedizin, Psychologie, Gynäkologie, Urologie und Ernährungsmedizin.

 

Zu den häufigsten behandelten Erkrankungen zählten Durchfall, Atemwegserkrankungen, Grippe, Bronchitis, Pneumonie, sexuell übertragbare Krankheiten, COVID-19, Dengue-Fieber, Malaria, Diabetes, Bluthochdruck sowie Parasitenbefall.

 

 

Ihre Hilfe kommt an:

 

Diese Projektbilanz zeigt, was in zwölf Monaten gemeinsamer Arbeit möglich wurde. Jede Zahl steht für einen behandelten Menschen, ein geführtes Gespräch oder einen sicheren medizinischen Eingriff. Sie macht sichtbar, wie kontinuierliche Projektarbeit wirkt – dort, wo Hilfe langfristig gebraucht wird.

 

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die all dies möglich machen.

 

 

 

Weiterführende Informationen zu unseren Projekten:

Guinea-Bissau

Äthiopien

Brasilien