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Arbeit und Ziele

Menschenrechte schützen – Völkerverständigung fördern

 


Die Fakten sind menschenverachtend und unvorstellbar: Täglich werden über 8.000 Mädchen und Frauen ihrer Genitalien und Würde beraubt. Alle 11 Sekunden (!) ein Opfer. Weltweit sind über 150 Millionen Frauen betroffen, die meisten Muslimas. Unsere Strategie ist beispiellos und einzigartig, denn sie lautet: "Mit der Ethik und Kraft des Islam für ein Ende von FGM." TARGET suchte den Dialog mit Islamischen Autoritäten, um diese als Verbündete im Kampf gegen den blutigen Brauch zu gewinnen. Eine Erfolgsgeschichte begann.

Da die Weibliche Genitalverstümmelung unrichtig mit Heiligen Schriften und religiöser Pflicht begründet wird und die meisten Opfer Muslimas sind, sehen wir in der Kraft des Islam die größte Chance, die grausame Tradition zu beenden. Wir verfolgen das Ziel, den Brauch in allen Ländern als unvereinbar mit dem Koran und der Ethik des Islam, als Diskriminierung des Islam, zur Gottesanmaßung und zur Sünde zu erklären. Hochrangige islamische Autoritäten haben sich dieser Allianz angeschlossen. Kerngebiet unserer Arbeit ist derzeitig der afrikanische Kontinent.

Durch die Organisation und Finanzierung von Konferenzen erreicht TARGET Meinungsführer als Multiplikatoren im jeweiligen Land. Parallel führt TARGET Aufklärungskampagnen zum Thema Female Genital Mutilation (FGM) mittels der Verteilung des "Goldenen Buches" zusammen mit Imamen in Moscheen der betroffenen Länder durch. "Das Goldene Buch" belegt durch sog. Fatwas (Religionsgutachten von hochrangigen Gelehrten des Islam) die Aussage: “Weibliche Genitalverstümmelung ist Sünde und verstößt gegen höchste Werte des Islam." Die Imame bilden das Sprachrohr zum "Goldenen Buch", so gelangt die Kunde von der Moschee bis in die entlegensten Winkel des Landes. Damit werden die Mädchen und Frauen aktiv und nachhaltig geschützt!

Darüberhinaus hat TARGET medizinische Hilfe in die Wüste Äthiopiens gebracht: Die Geburtshilfeklinik steht den geschundenen Mädchen und Frauen des Afar-Volkes zur Verfügung. Inmitten einer Steinwüste, fernab von der Zivilisation, entstand der Ort der Hoffnung, um den Opfern von Weiblicher Genitalverstümmelung die dringend notwendige medizinische Versorgung, Schwangerschaftsvorsorge und Geburtshilfe zu ermöglichen. Hier werden von ca. 50 festen äthiopischen Fachangestellten und einem deutschen Ärzte- und Projektteam in einem Einzugsgebiet von über 70.000 Quadratkilometern mehr als 150.000 Menschen medizinisch versorgt.

 

Mit jedem gespendeten Euro kommen 88 Cent im Projekt an!



TARGET arbeitet gemeinnützig und finanziert sich ausschließlich über Spenden. Wir garantieren Ihnen: Wir stehen verantwortungsvoll dafür ein, dass Ihre Hilfe bei den Menschen vor Ort ankommt! Unsere Projekte sind nur möglich aufgrund des ehrenamtlichen Einsatzes von Ärzten sowie Menschen, die das Projekt finanziell unterstützen. Durch ein kleines Team und viele ehrenamtliche Helfer halten wir die Kosten so gering wie möglich, denn wir wollen mit Ihrer Spende so viel wie möglich bewirken. Mehr zu den Spendeneinnahmen und Ausgaben finden Sie unter "Finanzen".